Grußwort der Geschäftsleitung

Die mehr als siebzigjährige Geschichte der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in unserer Region war auf Grund der verschiedenen Eigentumsverhältnisse sehr bewegt. Zwar ist es bereits in früheren Jahren gelungen, ein Verbundsystem der zentralen Trinkwasserversorgung vom Wasserwerk Pohlitz her zu errichten, die Versorgung besonders nach Menge und Qualität konnte jedoch nicht ständig voll gewährleistet werden.

Noch problematischer war die Situation bei der Entsorgung des Abwassers: Es wurde lediglich mechanisch in der alten Kläranlage, die 1967 in Betrieb genommen wurde, behandelt. Die erforderliche biologische Reinigung erfolgte auf landwirtschaftlichen Flächen. Diese war selten ausreichend. Im Ergebnis entstanden massive Eutrophierungserscheinungen und die Güteklasse IV der Gewässerqualität der Oder.

Nach Rückschau auf eine über 10-jährige Arbeit des TAZV Oderaue dürfen wir feststellen, dass es gelungen ist, nach umfangreichen Rekonstruktions- und Rationalisierungsarbeiten auf dem Trinkwassersektor alle hohen Anforderungen in der Trinkwasserqualität aus nationalem und EU-Recht voll zu erfüllen.

Mit Stolz blicken wir auch auf eine mechanisch-biologische Kläranlage mit dritter Reinigungsstufe, d.h. Elimination von Phosphor und Stickstoff, für 99.000 EW.

Allen an diesen Ergebnissen Beteiligten, besonders denen, welche die täglichen Anforderungen des Betriebs- und Instandhaltungsdienstes und des Havariedienstes bewältigen, spreche ich Dank und Anerkennung aus. Es ist weiter an dieser Stelle allen Unternehmen und Einrichtungen zu danken, die eng mit uns an der Erfüllung dieser Aufgaben arbeiten.

Richten wir in Zukunft alle Anstrengungen darauf, dass das Lebenselixier Wasser auch morgen und übermorgen in bisheriger Qualität den Nutzern verfügbar gemacht werden kann.

Heike Herrmann
Geschäftsführerin